Deggenhausertal

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Aktuelles

Deggenhausertal beteiligt sich am Stadtwerk am See

Gemeinde wird Gesellschafter des Stadtwerks

Die Gemeinde Deggenhausertal wird neuer Gesellschafter der SWSee Beteiligungsgesellschaft. Das hat der Gemeinderat gestern einstimmig entschieden. Das Deggenhausertal ist dann nach Frickingen und Hagnau die dritte Kommune, die sich auf diese Weise am Stadtwerk am See beteiligt.

 

„Wir haben nun sozusagen ein eigenes Stadtwerk“, freut sich Bürgermeister Fabian Meschenmoser. „Für uns bedeutet das: Unabhängigkeit, Gestaltungsspielräume und Mitsprache zum Beispiel beim Klimaschutz und bei intelligenten, vernetzten Energielösungen. Und nicht zuletzt: Wir profitieren nun auch wirtschaftlich davon, unsere Bürgerinnen und Bürger gut zu versorgen.“ Die Beteiligung an einem regionalen Stadtwerk sei aber auch ein Bekenntnis zur Vernetzung und Zusammenarbeit in der Region. „Wir sind auf einigen Ebenen schon eng verbunden. Das stärken wir nun weiter.“
 
Der Deggenhausertaler Anteil an der Stadtwerk am See Beteiligungsgesellschaft sei mit 3,9 Prozent zwar auf den ersten Blick gering, so Meschenmoser. „Doch die Stellung als Gesellschafter sichert uns viele zusätzliche Möglichkeiten.“ Die Erfahrungen der Gesellschafterkollegen Frickingen und Hagnau sei ebenfalls sehr positiv, habe Meschenmoser in Gesprächen erfahren.
 
Für das Stadtwerk am See ist die einstimmige Entscheidung „eine große Freude, aber auch ein hoher Anspruch“, erklärt Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle. Vernetzung in der Region werde immer wichtiger: „Bei Themen wie Klimaschutz, Energiezukunft, innovative Mobilität, Wärmenetze, aber auch Telekommunikation spielt die Musik in der Region. Wer hier vor Ort gut zusammenarbeitet, hat klare Vorteile.“ Das Stadtwerk am See sei ökologisch, regional und wirtschaftlich sehr gut aufgestellt.
 
Bürkle spricht die Einladung auch an weitere Städte und Gemeinden in der Region aus: „Das Angebot steht allen Kommunen in unserer Region offen. Je größer der Verbund, desto mehr stärken wir den Zusammenhalt vor Ort und machen uns unabhängiger und zukunftsfähiger.“ Dass sich kleine Gemeinden an einem mittelgroßen Stadtwerk beteiligen können, das sei etwas ganz Besonderes im Land, so Bürkle.  „Das Stadtwerk ist ein Bürgerunternehmen für die gesamte Region“, stellt Bürkle klar. „Die Beteiligung der Kommunen ist somit eine logische Konsequenz unserer Ausrichtung als DAS Stadtwerk für die Region.“