Deggenhausertal

Seitenbereiche

Seiteninhalt

Aktuelles

HINWEISE ZUM RADFAHREN UND MOUNTAINBIKING IM WALD

Erholungssuchende unter sich
Viele Menschen suchen Ausgleich, Ruhe und Erholung bei Spaziergängen im Wald. Dieses Erholungsbedürfnis wird stark beeinträchtigt, wenn einzelne Radlerinnen oder Radler verbotenerweise Fußpfade und schmale Wege benutzen oder mit hoher Geschwindigkeit an Spaziergängern vorbei?itzen. Zu Fuß hat man auch im Wald Vorrang vor Radlern. Nur mit Rücksichtnahme ?nden alle Ihre Erholung.
 
Vorausschauend fahren
Die meisten Waldwege haben Wegeoberächen aus feinem Splitt. Das bedeutet lange Bremswege. Auch abends oder am Wochenende kann der Radlerin oder dem Radler in einer unübersichtlichen Kurve ein Langholzfahrzeug begegnen. Wer hier mit Tempo abwärts fährt, spielt mit seinem Leben.
 
Ruhe fürs Wild
Wild gehört zum Wald. Begegnungen mit Waldbesuchern lösen Fluchtre?exe aus. Flucht heißt Energieverbrauch. Höherer Energieverbrauch bedeutet aber Verbiss und Schäden an der Waldvegetation. Das Wild hat sich an den Menschen gewöhnt, so lange er auf den regelmäßigen frequentierten Hauptwegen bleibt. Wer abseits von Wegen Fahrrad fährt, stört das Wild - oft ohne es zu merken - und schadet dadurch dem Wald.
 
So sagt es das Gesetz:
Das Landeswaldgesetz Baden-Württemberg bestimmt zum Radfahren im Wald: Radfahren ist nur auf geeigneten Wegen und Straßen erlaubt (Mindestbreite 2 m). Auf unbefestigten Trassen im Wald, Fußwegen, Sport- und Lehrpfaden sowie abseits der Wege ist Radfahren verboten und wird mit Bußgeld bedroht. Das Radfahren auf dauerhaft angelegten, befestigten oder naturfesten Wegen muss so erfolgen, dass Sicherheit und Erholung anderer Waldbesucher nicht beeinträchtigt werden. Beim Begegnungsverkehr hat der Fußgänger Vorrang.
 
Wir bitten jeden, im Sinne eines rücksichtsvollen und kooperativen Umgangs aller Waldbesucher, die Hinweise zu beachten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!